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Selen und Vitamin C

Vielfach finden sich z.B. im Internet "Warnhinweise" vor einer "schädlichen" gleichzeitigen Einnahme von Selen, insbesondere Selenit und Vitamin C. Wie sieht hierzu die wissenschaftliche Grundlage aus? - Mai 2009

Weitere Informationen: Informationsblatt für Kunden

 

Nährwertkennzeichnung - Die neue europäische Richtlinie 2008/100/EG

Seit November 2008 ist die Richtlinie 2008/100/EG der Kommission vom 28. Oktober 2008 zur Änderung der Richtlinie 90/496/EWG des Rates über die Nährwertkennzeichnung von Lebensmitteln hinsichtlich der empfohlenen Tagesdosen, der Umrechungsfaktoren für den Energiewert und der Definitionen in Kraft. Diese Richtlinie ergänzt und aktualisiert die bestehenden Bestimmungen zur Nährwertkennzeichnung von Vitaminen und Mineralstoffen und soll bis zum 31.10.2009 in nationales Recht umgesetzt werden. Daneben ergeben sich Änderungen zur Berechnung des Brennwertes und zur Definition von Ballaststoffen. - Januar 2009
Weitere Informationen: Informationsblatt für Kunden

 

Gewürze und Aromastoffe mit gesundheitlichem Zusatznutzen

Nahrungsergänzungsmittel sind keine Erfindung der modernen Zeit. Seit Urzeiten nutzen die Menschen Gewürze, Kräuter und Salze zur Verbesserung ihrer täglichen Ernährung. Angesichts der aktuellen Entwicklungen im Lebensmittelrecht mit den Veränderungen und Beschränkungen bei den Vorschriften über gesundheits- und krankheitsbezogene Angaben von Lebensmitteln, finden Gewürze und Aromen immer mehr Interesse bei der Konzeption von innovativen Produkten. - April 2008

Weitere Informationen: Informationsblatt für Kunden

 

Diätetische Lebensmittel für besondere medizinische Zwecke

In letzter Zeit beobachten wir verstärkt, dass Produkte fälschlicherweise als ergänzende bilanzierte Diäten in den Verkehr gebracht werden, die nicht zur diätetischen Behandlung von Patienten geeignet sind, sondern nur auf den Ausgleich einer unzureichenden Nährstoffversorgung abzielen. Auch werden immer mehr Nahrungsergänzungs- mittel unter Umgehung des Verbots der krankheitsbezogenen Werbung als ergänzende bilanzierte Diäten angeboten. - März 2008

Weitere Informationen: Informationsblatt für Kunden

 

Gustatorische Stimulation - Eine neue Methode zur Raucher-Entwöhnung?

Rauchverbot: Auch wir beschäftigen uns damit. Lebensmittel können offensichtlich den Geschmack von Tabak verändern. Neue Forschungsergebnisse zeigen auch: Eine sorgfältige Auswahl von Lebensmitteln und Aromastoffen soll eine unterstützende Wirkung bei der Verringerung des Zigarettenkonsums haben. - Februar 2008

Weitere Informationen: Informationsblatt für Kunden

 

Entscheidung des EuGH: Knoblauchkapseln sind keine Arzneimittel

Knoblauchkapseln sind nach Ansicht des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) keine Medikamente. Die Luxemburger Richter zwingen mit ihrer Entscheidung die deutschen Behörden dazu, den Handel mit Knoblauchpillen neu zu überdenken. - 17.11.2007


Zink als Ursache der altersbedingten Makuladegeneration?

Ein internationales Forscherteam hat erhöhte Zinkkonzentrationen in Drusen und anderen Ablagerungen der Retina gefunden, die für die alterbedingte Makuladegeneration (AMD) charakteristisch sind. Die Studie wirft die Frage auf, ob das Spurenelement hier neu bewertet werden muss. Die Autoren vermuten, dass die Einnahme von Nahrungs- ergänzungsmitteln eine Rolle spielen könnte. - 31.08.2007

 

Neue Urteile zur Abgrenzung von Nahrungsergänzungsmitteln und Arzneimitteln

Das Bundesverwaltungsgericht hat in drei Verfahren entschieden, dass Nahrungsergänzungsmittel nur dann von den Behörden als Arzneimittel eingeordnet und in der Folge als nicht verkehrsfähig bezeichnet werden dürfen, wenn dafür belastbare wissenschaftliche Erkenntnisse vorliegen. - 28.07.2007

Weitere Informationen: Info-Brief an Kunden und Geschäftspartner

 

Selen erhöht Diabetesrisiko
Schon wieder eine schlechte Nachricht für Nahrungsergänzungsmittel: Selen kann das Risiko für Diabetes erhöhen. Das zeigt die Auswertung einer amerikanischen Studie. Teilnehmer, die fast acht Jahre lang täglich ein Präparat mit 200 Mikrogramm Selen schluckten, erkrankten häufiger an Diabetes als die Kontrollgruppe, die lediglich ein wirkstofffreies Placebo bekam. Auf welche Weise die hohe Selenzufuhr das Risiko für Diabetes erhöht, ist noch nicht klar. - 12.07.2007

Weitere Informationen: Bericht aus dem Deutschen Ärzteblatt zum Download

 

Colostrum

Colostrum (Vormilch) ist die Erstmilch für Säugetiere und Menschen, die von der weiblichen Brust produziert wird, um das Neugeborene in den ersten Tagen optimal zu ernähren. Diese Erstmilch liefert lebenswichtige Nähr- und Wirkstoffe und enthält wesentliche Antikörper gegen Krankheiten. Colostrum besteht aus Eiweißen, Vitaminen, Mineralien, natürlichen Wachstumsfaktoren, Aminosäuren, Immunglobulinen und anderen für das Immunsystem wichtigen Zellen. Derzeit werden verstärkt Nahrungsergänzungsmittel mit Colostrum im Markt angeboten. Unser Sachverständigenbüro beschäftigt sich mit diesem Thema. - 04.07.2007
 

Neue Studie: Multivitamine verdoppeln Risiko auf tödliches Prostatakarzinom
Zum zweiten Mal innerhalb weniger Wochen erschüttert eine Studie das Vertrauen in die Sicherheit von Vitaminpräparaten. Im Februar war eine Meta-Analyse zu dem Ergebnis gekommen, dass die Einnahme von antioxidativen Vitaminen möglicherweise die Sterblichkeit erhöht. Jetzt zeigt eine prospektive Beobachtungsstudie im Journal of the National Cancer Institute (JNCI 2007; 99: 754-764), dass die regelmäßige Einnahme von Multivitaminen das Risiko auf ein tödliches Prostatakarzinom verdoppelt.

2. Studie: Bericht aus dem Deutschen Ärzteblatt (16.05.2007)

1. Studie: Meta-Analyse - Antioxidative Vitamin-Supplemente könnten Leben verkürzen (28.02.2007)

 

Policosanol

Hinsichtlich einer Verwendung von Policosanol in Nahrungsergänzungsmitteln bestehen bei einer Dosierung unterhalb der in der Literatur beschriebenen pharmakologisch wirksamen Tagesdosis nach dem gegenwärtigen Stand der Erkenntnisse aus stofflicher Hinsicht nur geringe Bedenken.

Fachliche Stellungnahme zur Verwendung von Policosanol

 

Health-Claims-Verordnung

Die neue Verordnung wurde am 30.12.2006 veröffentlicht und tritt am 01.07.2007 in Kraft. Wir haben speziell für dieses wichtige Thema ein eigenes Info-Portal eingerichtet, das laufend aktualisiert wird.

www.health-claims-verordnung.de

 

Verkauf von Nahrungsergänzungsmitteln in Arztpraxen

Alternative Einnahmequellen erfreuen sich in jüngerer Zeit bei einer zunehmenden Anzahl von Ärzten aufgrund zurückgehender Praxiseinnahmen einer wachsenden Beliebtheit. Gewerbliche Dienstleistungen wie, z.B. der Verkauf von Nahrungsergänzungsmitteln, werden zunehmend neben dem Praxisbetrieb angeboten. Aufgrund jüngerer Entscheidungen diverser Obergerichte ist dies sowohl standesrechtlich als auch wettbewerbsrechtlich problematisch geworden.

Produktverkauf in Arztpraxen: Problemübersicht (Kundeninformation, Dr. jur. Kersten Heinz, 07.10.2006)

 

Bestrahlte Lebensmittel

In Deutschland besteht ein allgemeines Bestrahlungsverbot für Lebensmittel. Das ist in § 8 des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches (LFGB) festgelegt. Erlaubt wird in der Lebensmittelbestrahlungsverordnung nur die Bestrahlung von getrockneten aromatischen Kräutern und Gewürzen. Alle Lebensmittel, die bestrahlt sind oder bestrahlte Bestandteile enthalten, müssen gekennzeichnet sein. Das heißt, dass ein Kräuterkäse, in dem bestrahlte Kräuter verwendet werden, auch als bestrahlt gekennzeichnet werden muss. Entsprechendes gilt auch für Nahrungsergänzungsmittel.

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) veröffentlichte am 22.09.2006 die neuesten Daten zu bestrahlten Lebensmitteln für das Jahr 2005: Rund vier Prozent der in Deutschland im Jahr 2005 auf Bestrahlung untersuchten Lebensmittel sind hier zu beanstanden. Unzulässig bestrahlt waren vor allem asiatische Nudelsuppen, getrockneter und gesalzener Fisch, Krustentiere und Froschschenkel aus dem ostasiatischen Raum sowie Nahrungsergänzungsmittel aus Deutschland und der Schweiz. Diese Lebensmittel dürfen in Deutschland nicht in den Verkehr gebracht werden, wenn sie mit Strahlung haltbar gemacht wurden. Zudem waren die Lebensmittel nicht als bestrahlt gekennzeichnet.

Einzelne Lebensmittel aus Asien sind unzulässig bestrahlt (BVL-Presseinformation, 22.09.2006)

 

Bioaktive Polysaccharide (BPS)

sind natürliche Substanzen, die auch als "Glyko-Nährstoffe" oder "gesunde Zucker" bezeichnet werden. In zahlreichen Untersuchungen konnten in den letzten Jahren bei diesen Kohlenhydraten, ergänzend zu Ihrer  Bedeutung als Nährstoff- und Energielieferanten, vielfältige Wirkungen nachgewiesen werden. Die Glykonährstoffe haben stabilisierende Aufgaben im Zellstoffwechsel und sind an der Informationsübertragung im Organismus beteiligt. Sie sind wichtige Zellbausteine und für die Gesundheit entscheidend.

BPS-Moleküle unterstützen das Immunsystem, wenn Krankheitserreger eindringen wollen oder bekämpft werden müssen, sie steuern die Kommunikation der Zellen untereinander, stimulieren und vitalisieren den Körper, verlangsamen den Alterungsprozess und harmonisieren ein überaktives Immunsystem bei allergischen Reaktionen.

Die zum Aufbau der BPS-Strukturen notwendigen "gesunden Zucker" kann unser Körper nicht selbst herstellen, sie müssen über die Nahrung zugeführt werden.

Bioaktive Polysaccharide: Neue Möglichkeiten für Nahrungsergänzungsmittel, diätetische Lebensmittel und Functional Food (Informationsblatt für Kunden, Sept. 2006)

 

Zimt in Nahrungsergänzungsmitteln

Cumarin ist ein natürlicher Aromastoff, der in vielen Pflanzen enthalten ist (beispielsweise Waldmeister, Steinklee, Tonka-Bohnen). Insbesondere kommt er in bestimmten Zimtarten in höheren Konzentrationen vor. Cumarin wird auch als Duftstoff in kosmetischen Mitteln und als Wirkstoff in Arzneimitteln verwendet. Seit wenigen Jahren werden zudem zimthaltige Nahrungsergänzungsmittel angeboten, die angeblich den Blutzuckerspiegel sowie die Blutfettwerte bei Diabetikern senken sollen. Wegen der gesundheitsschädlichen Wirkung größerer Mengen – Cumarin kann Leberschäden verursachen – darf Cumarin im Lebensmittelbereich nur als Bestandteil von Aromen und sonstigen Lebensmittelzutaten mit Aromaeigenschaften verwendet werden. Lange bekannt ist zudem, dass Cumarin im Tierexperiment die Bildung von Tumoren auslösen kann.

Das Bundesinstitut für Risikobewertung hat aktuelle gesundheitliche Bewertungen veröffentlicht.

Verbraucher, die viel Zimt verzehren, sind derzeit zu hoch mit Cumarin belastet (BfR-Information, 16.06.2006)

Hohe tägliche Aufnahmemengen von Zimt: Gesundheitsrisiko kann nicht ausgeschlossen werden (BfR-Information, 18.08.2006)

 

Noni-Säfte

Wissenschaftliche Untersuchungen werfen die Frage auf, ob Noni-Säfte akute Leberentzündungen verursachen können.

In der EU ist bisher nur der Saft der Noni-Frucht zugelassen. Jedoch werden über das Internet auch andere Noni-Produkte wie Kapseln, Tees oder Extrakte angeboten. Diese Produkte sind weder amtlicherseits gesundheitlich bewertet noch von der Kommission zugelassen worden.

EFSA bewertet erneut die Sicherheit von Noni-Saft (EFSA-Pressemitteilung, 06.09.2006)

Können Noni-Säfte die Gesundheit schädigen? (aktualisierte BfR-Information, 06.03.2006)

 

Muskelaufbaupräparate

Untersuchungen von Überwachungsbehörden in Deutschland haben gezeigt, dass einige Produkte, die über das Internet bezogen und als Nahrungsergänzungsmittel bezeichnet wurden, Anabolika enthielten, die aber nicht als Inhaltsstoffe angegeben waren.

BfArM und BfR warnen: Vorsicht beim Kauf von Muskelaufbaupräparaten (Pressemitteilung, 28.08.2006)

 

 

 

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